Bargeld Verbot - was jetzt?

Bargeld Verbot - was jetzt?

Die europäische Krise der Banken ist noch lange nicht zu Ende. Die ersten Banken möchten ihren Kunden die Nutzung von Bargeld verbieten. Allen voran die größte norwegische Bank DNB ASA und deren Chef sprechen sich für solch ein Verbot aus.

Norwegen und das Bargeldverbot

Der Chef der norwegischen DNB Bank, Trond Bentestuen gab in einem Interview mit der Zeitung VG bekannt: Norwegen braucht kein Bargeld, denn 60 % der Scheine welche sich im Umlauf befinden sind außerhalb der Kontrolle von Banken.

Dabei spekulierte er: Dieses Geld steckt in der Geldwäsche.

Jedoch musste der Banker eingestehen, dass sich nicht alles in der Schattenwirtschaft befindet. Viele horten einfach Geld zu Hause. Doch nicht nur der Chef der norwegischen Bank ist ein Gegner des Bargeldes. Der Chef der Deutschen Bank, John Cryan positioniert sich auch für ein Bargeldverbot, da es "ineffizient und fürchterlich teuer" sei.

Norwegen leitetet schnellere Schritte zu einem Bargeldverbot ein, dass liegt wahrscheinlich an dem niedrigen Erdölpreis - Norwegens Wirtschaft besteht zu ca. 70 % aus Erdölgeschäften.

In Deutschland sind spätestens seit Juli Bargeldzahlungen über 10.000 Euro nicht mehr anonym möglich. So wurde nach EU-Richtlinien im deutschen Bundestag ein neues Gesetz zur Bargeld Obergrenze eingeführt. 

Weshalb das Bargeldverbot?

Da die europäischen Banken durch die Weltwirtschaftskrise unter Druck stehen, müssen sie sich irgendwie das Geld ihrer Kunden sichern. Durch das Bargeldverbot binden Banken so gut wie unausweichlich die Gelder ihrer Kunden an sich. Viele Menschen werden keine andere Möglichkeit sehen als sich diesem Verbot zu beugen.

Die Folgen für Sparer sind verheerend! Der IWF verlangte vor einigen Jahren eine Vermögensabgabe von 10 Prozent für alle europäischen Haushalte. Befindet sich das Geld auf einem Bankkonto, wird man  wenn es soweit ist dagegen nichts mehr tun können.

Vorteile die Banken und Staaten durch das Verbot erhalten liegen auf der Hand:

Durch Negativzinsen werden die Kontoinhaber zum Konsum gezwungen, da das Geld sich auf dem Konto - durch Inflation, Gebühren und Negativzins - selbst zerstört. Mit Sonderverordnungen können Sparer und Anleger schnell und effizient enteignet werden.

Wirtschafts-Interessierte werden das "Bail-In Gesetz" - die neue EU-Bankenregelung - bereits kennen. Diese sieht vor, dass bei einer drohenden Pleite einer Bank die Vermögen der Gläubiger und Anleger zur Rettung der Bank herangezogen werden. Dies geschah bereits 2016 in Italien. Damit die Kunden der Banken ihr Geld vor diesem Szenario nicht schützten, muss das Verbot von Bargeld durch die EU durchgesetzt werden. So können sich Banken im worst-case leicht mit dem Geld der eigenen Kunden retten.

Der Verfassungsrechtler Christoph Degenhart legte dar, dass die Abschaffung des Bargeldes in Deutschland verfassungswidrig ist. Allerdings wird die "Verfassung" (Grundgesetz) in Deutschland von unserer Regierung kaum geachtet. Den Deutschen kann so gut wie alles als "alternativlos" verkauft werden und wie es scheint hätte die EU mehr Macht über Deutschland als Deutschland selbst.

Die Politik wird uns in Stich lassen, wie sie es beim Dublin-Abkommen getan hat.

An Vereinbarungen wie, kein anderer Staat muss für die Schulden anderer Staaten in der Eurozone haften, wurde sich ja auch nicht gehalten. Wie viele Gelder sind denn schon nach Griechenland, Spanien und Italien geflossen?

Was kann man gegen das Bargeldverbot tun?

Demonstrationen werden kaum gegen das die Abschaffung von Bargeld helfen - außer man wie Xavier Naidoo als Rechter diffamiert. Die Politik wird der Zentralbank und der Wirtschaft, nicht dem Bürger und Steuerzahler helfen. Der Bürger wird in seiner Freiheit beschränkt. Man muss selbst nach Alternativen suchen um sein Geld vor Pleite-Banken und der Willkür der Politik zu schützen. Banknoten werden vielleicht nicht für immer verschwinden aber sie werden zunehmend beschränkt. 

Eine Investition in gute Firmen bei denen man die Entwicklung beeinflussen kann, wären ein gute Alternative. Diversifikation ist jedoch das A und O zur Erstellung eines vernünftigen Spar- und Anlageplans.

Ich persönlich sehe in kryptischer Währung die beste Alternative zu unserem heutigen Zahlungssystem. Bei digitalen Geld hat man durch begrenzte Anzahl keine Inflation. Solange es das Internet gibt wird es auch Währungen wie Bitcoin geben.

Kryptowährungen bieten ein sichereres, schnelleres, kostengünstigeres Zahlungssystem und sind vor allem fairer als Banken. In nächster Zeit ist durch die steigende Nachfrage eine Wert Vervielfachung nicht ausgeschlossen.

Sollten die staatlichen Währungen crashen werden Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Co. sicherlich einen Aufschwung erleben. So geschah esm dass zur Zeit als der Brexit Großbritanniens über die Bühne ging der Bitcoin einen unheimlichen Kursanstieg verzeichnete.


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Quelle Zeitung VG
Quelle Bargeld-Obergrenze
Quelle Wer profitiert vom Bargeldverbot

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