Mining – Arbeit schafft Wert

Mining – Arbeit schafft Wert


Abstract zu Mining

In Zeiten der Digitalisierung stellt sich die Frage, wie ein Wert digital erschaffen werden kann, bei dem das Betrügen nicht wirtschaftlich ist. Eine mögliche Antwort ist der Bitcoin, der seit mehr als 11 Jahren fehlerfrei funktioniert. Durch den Proof of Work Algorithmus wird die notwendige Sicherheit gewährleistet und zugleich ein Werte-Übertragungssystem demokratisch erschaffen. Einen Miner in Deutschland zu unterhalten lohnt sich allerdings nicht.

Es gibt aber eine deutsche GmbH, die das industrial Mining - bitte nicht mit Cloud-Mining verwechseln - für jedermann zugänglich macht und eine Geld-zurück-Garantie verspricht. Ein Erfahrungswert zeigt, dass innerhalb von 6,5 Monaten rund 568 € erwirtschaftet werden konnten.

Geld-zurück-Garantie? Wirklich?


Mining: Heute Menschen – In Zukunft Maschinen?

Den aktuellen Trend der Digitalisierung spüren wir schon deutlich. Versicherungen versuchen durch Dunkelverarbeitung den Innendienstmitarbeiter zu ersetzen. Banken bauen Stellen ab, weil Überweisungen schon automatisiert ablaufen.

Gold wird immer noch mit harter Handarbeit „geschürft“ und das Erschließen von Goldminen wird immer schwieriger, da durch ein maximales Vorkommen – zumindest auf der Erde – das Angebot natürlich verknappt. Hier ist der Mensch gefragt, der seine Arbeitszeit – und so auch du, solltest du z.B. Arbeitsnehmer sein – gegen Geld tauscht.

Was aber, wenn in Zukunft in vielen Bereichen Maschinen unsere Arbeitsleistung ersetzen? Man denke nur an die Herstellung von Autos, bei denen schon sehr viele Roboter-Arme im Einsatz sind, wo früher Menschen tätig waren.

Vor allem wenn es um digitale Prozesse geht, übernimmt der Computer inzwischen schon einiges an Arbeit.

Beim Bitcoin geschieht die „Erschaffung“ ebenfalls durch Computer (Miner). Diese erschaffen durch den Einsatz von Zeit und Energie ein rares Gut, denn die hergestellte Menge halbiert sich in etwa alle 4 Jahre. Siehst du die Parallelen?


Arbeitsnachweis – Proof of Work

Beim Proof of Work wird durch den Beweis einer Arbeitsleistung – Zeit und Energie – etwas Wertvolles erzeugt.

Miner sind Computer, die durch den Einsatz von Rechenleistung den Proof of Work Algorithmus nutzen, um einen Konsensus (Übereinstimmung) herzustellen und Bitcoins zu „schürfen“. Der Konsensus ist die Übereinstimmung wie viele Bitcoins einem Wallet oder „Kontonummer“ zugeordnet sind.

Als Anreiz dient die Erschaffung von – aktuell – 12,5 Bitcoins + Tranaktionsgebühren, alle 10 Minuten. Jemand, der eine Mining-Farm unterhält, muss also wirtschaftlich handeln und einen Teil der erschaffenen Bitcoins zügig verkaufen, um die Stromrechnung bezahlen zu können. Dies trägt zum Angebot kaufbarer Bitcoins auf dem Markt bei.


Sicherheit im Mining durch Demokratie

Es gibt eine Vielzahl an Mining-Farmen, vor allem in China, Norwegen und Schweden, dort wo der Strom sehr günstig ist (weniger als 0,06 €/kWh). Diese Farmen beteiligen sich an sogenannten Mining-Pools, um die Rechenleistung so gut es geht zu bündeln. Denn je höher die Rechenleistung, desto höher die Wahrscheinlichkeit den begehrten Reward (Belohnung) für die Arbeit zu bekommen. Es ist dabei nicht entscheidend welcher Rechner genau den neuen Block findet, der Reward wird bezüglich der eingebrachten Rechenleistung aufgeteilt.

Das Mining ist quasi eine Mischung aus Rätsel raten und demokratischer Konsenusfindung, wobei sich beide Teile bedingen. Und das Ganze läuft so ab:

Der Miner holt sich aus dem sogenannten Mempool (Sammlung unbestätigter Transaktionen im Netzwerk) eine gewisse Anzahl an unbestätigten Transaktionen, die er dann in einen Block schreibt. Das ist ein Teil der Blockinformationen. Im Anschluss versucht er eine Lösung zu einem bekannten Rätsel zu erraten. Mittels einer Zufallszahl – der Nounce (Number Only Used oNCE) – versucht der Miner immer und immer wieder diese Lösung zu finden.

Sobald ihm dies gelungen ist, teilt er allen anderen Minern die Lösung, die Nounce und die Informationen des Blocks mit. Wird von mehr als 50% des Netzwerks diese Kombination bestätigt, ist ein neuer Block erschaffen, der Reward und die Summe aller Transaktionsgebühren im Block gehen an den Miner.

Alle anderen Miner brechen nun ihr Ratespiel ab und beginnen von vorne. Wichtig hierbei ist, dass die Lösung des vorherigen Blocks ebenfalls Teil des nächsten Blocks (Blockinformationen) ist. Ergebnis ist eine Kette an Blöcken mit bestätigten Transaktionen – die Blockchain.

Eine große Gefahr?

Angenommen eine Mining-Farm oder Mining-Pool stellt mehr als 50% der gesamten Rechenkapazität im Netzwerk, so würde diese/dieser das Rätsel im Mittel schneller als das übrige Netzwerk lösen. Es wäre also möglich, dass im Geheimen neue Blöcke generiert werden und diese nach einer gewissen Zeit dem Netzwerk offenbart werden. Die übrigen Miner müssen dann die Malus-Kette akzeptieren, da sie die längste Kette ist – eine manifestierte Regel im Bitcoin Protokoll.

Hat der Betrüger inzwischen seine Bitcoins auf einer Tauschbörse verkauft, die Transaktion derer zur Tauschbörse aber nicht in seine Blöcke aufgenommen, hätte er sie quasi ausgegeben und behalten zu gleich (Double-Spending).

Aber wie realistisch ist so eine Attacke?

mining 51 Attacke


Angenommen jemand möchte das jetzt machen und startet bei 0% Rechenleistung, wie viel Geld müsste er ausgeben und lohnt sich das am Ende überhaupt?

Zur Zeit liegt die Gesamtrechenleistung des Netzwerks (Mitte Dezember 2019) bei etwa 100.000.000 TH/s (Einhundertmillionen Tera-Hashes pro Sekunde). Um jetzt mehr als die Hälfte der Gesamtrechenleistung zu erlangen, müsste man sich eine Mining Farm anschaffen, die mindestens auch 100.000.000 TH/s ins Netzwerk bringen könnte.

Milchmädchenrechnung 2.0: Ein Miner mit 50 TH/s kostet zur Zeit um die 1.000€ und benötigt etwa 3 Kilo Watt. Rein rechnerisch bräuchte man also 2.000.000 Miner, was einem Budget von 2 Milliarden € entspräche und damit auch die größte Farm bisher wäre. Angenommen man schafft es schon nach 24 Blöcken (etwa 4 Stunden) das Netzwerk auszutricksen, müssten noch

1.440.000 € an Stromkosten bezahlt werden. Die gleiche Summe aus Investitions- und Stromkosten müsste man zunächst in Bitcoin vorstrecken und während des Betrugs an einer Tauschbörse verkaufen, was wohl ein schweres Unterfangen wird, da die Tauschbörsen solch große Volumina nicht auf die Schnelle abwickeln können - oder wollen. 

Zudem wäre das Vertrauen in das Gesamtnetzwerk durch den Angriff sofort weg, was den weiteren Verkauf des durch den Betrug bestehenden Bitcoin-Betrags unmöglich macht.

Was bringt es denn eine Mining Farm hinzustellen, um nach einer solchen Attacke Bitcoins zu haben, die nicht mehr verkaufbar sind, da das ganze Konstrukt obsolet ist?

Der simple Grund, warum beim Bitcoin eine solche Attacke bisher nie durchgeführt wurde und es auch bis jetzt keiner macht ist tatsächlich: weil es sich nicht lohnt!


Mining in Deutschland

Lohnt sich das Mining in Deutschland bei so hohen Strompreisen? Garantiert nicht, versuch es erst gar nicht darüber nachzudenken. Es gibt allerdings eine deutsche GmbH, die eine Mining-Farm in Schweden unterhält. Dort kann man Miner kaufen, die schon implementiert sind und bereits fleißig schürfen.

Abzüglich einer kleinen Gebühr von rund 5% (Life Time Hosting – LTH), erhält man monatlich die Erträge des gekauften Miners in Bitcoin auf seine Wallet. Es steht einem nun frei diese auf dem Markt zu verkaufen. Eine Garantie wie viel der Miner am Ende des Monats erwirtschaftet gibt es nicht, dafür eine Geld zurück Garantie in € nach zwei Jahren ab Kauf, sollte der Miner nicht so viel € erwirtschaften wie du für den selben initial in € ausgegeben hast. Den Differenz Betrag erhältst du zurück.

Mining Geld zurueck Garantie


Hier ein Auszug der erwerblichen Paketen:

Mining Pakete


Glücklicherweise gibt es bereits Erfahrungswerte. So wurden einem mir persönlich bekannten User seit seinem Kauf Ende Mai 0,066 BTC ausbezahlt. Monatlich kumuliert entsprach das abhängig vom jeweiligen Bitcoin-Kurs zum Monatsende 568 € in Summe. Damals kostete der Bitmain Antminer S9-14 genau 1.000 € (Einsteiger Paket). Fehlen also noch 423 € für verbleibende 17,5 Monate.

Und hier geht’s zu den Produkten: Mining Pakete von Catris

(Das ist ein Affiliate Link, du musst ihn nicht nutzen. Falls doch unterstützt du damit diese Blog Beiträge und ich sage herzlich Danke!)

Eine schöne Variante, um aus einem Investment monatliche Erträge zu bekommen, was allerdings keine Investmentempfehlung darstellen soll. Du entscheidest selbst, was mit deinem Geld passiert und was nicht. Eins steht fest: Bei Catris gibt es kein Multi-Level-Marketing System, du musst also nicht Freunde und Familie oder irgend jemanden davon überzeugen, um irgendwie den Return of Invest zu erreichen.

Bitte informiere dich bei deinem Steuerberater, inwiefern das Mining steuerlich zu handhaben ist. 

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