Was OneCoin geschafft hat wo Bitcoin scheiterte

Was OneCoin geschafft hat wo Bitcoin scheiterte

*Die BaFin hat der Onecoin Ltd (Dubai) und der OneLife Network Ltd (Belize) heute untersagt, im Internet ein öffentlich zugängliches System anzubieten, um darüber Geschäfte mit „OneCoins“ durchzuführen. Darüber hinaus hat sie die Unternehmen angewiesen, jegliche Werbung für den Vertrieb und Verkauf von „OneCoins“ in Deutschland sofort einzustellen. Die Geschäfte mit „OneCoins“ in Deutschland sind nach Auffassung der BaFin als Eigenhandel nach § 1 Absatz 1a Satz 2 Nr. 4 Kreditwesengesetz (KWG) zu qualifizieren. Die Erlaubnis, die für diese Finanzdienstleistung nach § 32 Absatz 1 KWG für den Betrieb im Inland erforderlich ist, haben die Betreiber nicht.

Es gibt bereits über 1000 verschiedene Kryptowährungen auf der Welt. 743 von ihnen sind auf der Coinmarketcap gelistet. Viele Interessierte versuchen ein Auge auf die neuen Entwicklungen im Bereich des kryptischen Geldes zu halten. So wurde digitales Geld geschaffen welches nicht nach den Vorgaben der Bitcoin Pioniere (Satoshi Nakamoto) entwickelt wurde. In diesem Artikel ist die Rede von OneCoin. Dieser Artikel behandelt den Aufstieg und die Kontroverse einer der erfolgreichsten Kryptowährungen der heutigen Zeit. Was hat OneCoin so erfolgreich gemacht?

Bildung: OneCoin bildet weiter

Bildung ist die Grundlage jeden Erfolgs und der Eckpfeiler einer starken Gesellschaft. Gebildete Menschen haben immer einen Vorsprung gegenüber denjenigen der es nicht ist. Die meisten Menschen der Bitcoin Community haben Fachkenntnisse im IT-Bereich. Sie wissen weit mehr als die Grundlagen. Das Know-how geht tief in die Mathematik und so kommt es, dass der normale Bürger mit weniger technischem Verständnis von Begriffen wie Hash-ID und Transaktions-ID abgeschreckt wird. Diese Menschen werden lieber beim klassischen Online-Banking bleiben, obwohl sie wissen das Krypotgeld eine Menge Vorteile bietet.

Bei OneCoin erwirbt daher jeder Nutzer (Miner) ein ausgezeichnetes Bildungspaket über Kryptowährungen und wie diese genutzt werden. In den Paketen sind zusätzlich Wissen über Finanzen, den Aktienmarkt, über den Forexhandel und wie man dort Geld verdienen kann enthalten.

Daraus resultiert dass das OneLife Netzwerk (Nutzer-Gemeinschaft des OneCoins) eine größere Basis an allgemein - nicht technisch - gebildeten Nutzern besitzt. OneCoin hat mit seinen Ausbildungspakten in dieser Hinsicht den Bitcoin einen großen Gefallen getan. Jeder OneCoin Nutzer hat heute zumindest Grundkenntnisse was Bitcoin und kryptische Währungen sind.

OneCoin ist unternehmerisch geführt

Bitcoin wurde am Anfang von einem Netzwerk aus Freiwilligen geschaffen. Unternehmen welche mit Bitcoin arbeiteten bildeten sich erst nach und nach. Man schätzt dass es ca. 300 - 400.000 Bitcoin Nutzer gibt. Dabei besitzen gerade einmal etwas mehr 561.000 Konten mehr als eine Münze.  Bitcoin hat für diese Entwicklung 8 Jahre gebraucht, wohingegen die Gemeinschaft des OneCoins innerhalb von 2 Jahren knapp 3 Millionen Nutzer hat.

OneCoin ist nicht die einzige Cyberwährung welche unternehmerisch geführt wird. Die Kryptowährung Ripple (XRP) ist durch eine Gesellschaft (Ripple Labs) geführt. Diese will zwar 55 Milliarden XRP an die Nutzer des Open-Source-Protokoll verteilen, bist jetzt ist aber erst ein Bruchteil davon ausgegeben worden.

"Das traditionelle Zahlungssystem ist antiquiert, teuer und ineffizient" - Ripple Labs Berater und Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg

Wer damals Bitcoin anderen empfohlen hat, hat davon nicht direkt profitiert. Dies entwickelte sich zu einen großen Nachteil. Der finanzielle Anreiz über Bitcoin zu reden war damals nicht gegeben. Heute kann man z.B. bei Coinbase Nutzer bringen und davon profitieren. Darüber hinaus kann man sich einen Bitcoin MLM anschließen. Doch die Bitcoin Gemeinschaft kommt da etwas zu spät, weshalb diese Netzwerke im Vergleich zu OneLife nur langsam wachsen. Dazu kommt das Bitcoin MLM´s in Massen aus dem Boden sprießen. Es wird immer schwieriger seriöse Netzwerke zu finden. Man sollte sich genau informieren bevor an sich entscheidet Geld zu investieren.

Der unternehmerisch geführte OneCoin hat wie viele Versicherer einen sehr ansprechenden Vergütungsplan. Dieser geht Hand in Hand mit dem Geschäftsplan, um die Währung in all ihren Phasen zu entwickeln. Das dies sehr gut funktioniert zeigen die letzten Jahre. OneLife schaffte es mit seinen Vertrieb die eine Milliarde $ Umsatz Marke schneller zu erreichen als alle anderen Unternehmen zuvor.

OneCoin setzt auf Einfachheit

OneCoin ist sehr einfach zu nutzen. Jeder der weiss wie man Facebook mit dem Smartphone, PC oder Laptop benutzt, kann mit OneCoin umgehen. Bei Bitcoin ist das anders. Die private und öffentliche Adresse, die Transaktions-ID und Hash-ID verwirren viele Leute. Diejenigen die nichts von der IT-Sprache verstehen haben Probleme mit den Grundlagen von Bitcoins Transaktionen.

Zentrales Mining (Produktion der Währung)

Die Produktion des Bitcoins ist ein sehr komplizierter und teurer Prozess. Viele Menschen probieren das Schürfen der Coins mit PC, geben aber wegen der Unwirtschaftlichkeit (in vielen Ländern) auf. Manche Unternehmen bieten zwar sogenannte Miningpools für Bitcoin an. Jedoch dauert es meist eine sehr lange Zeit bis man hieraus Gewinne erzielt.

Der XRP der Ripple Gesellschaft wurde mit 100 Milliarden Münzen auf einen Schlag gemined. Ripple Labs behielt darauf hin 80 Milliarden XRPs ein. Wie bereits erwähnt wurde nur ein Bruchteil an das Netzwerk von den geplanten 55 Millarden XRP ausgegeben.

OneCoin beitet mit dem Token-Mining allen Nutzern eine einfache und schnelle Produktion der OneCoins an. Das Minen der OneCoins geschieht durch ein paar Klicks. Grundsätzlich erhält man dann nach ein paar Tagen die Coins auf sein OneCoin Konto.

Einfachheit hat Dinge schon immer groß werden lassen. Deshalb hat Facebook Myspace verdrängt - weil es einfacher zu nutzen ist.

Transparenz des OneCoin Systems und vorbereit auf Regulierungen

Alle OneCoin Nutzer müssen ihre KYC-Dokumente bereitstellen um OneCoins verwenden zu können. Bitcoin hingegen ist zu 100 % Anonym und im Dark-Net weit verbreitet. Die KYC Komponente des OneCoin verhindert den Missbrauch der Währung - was bei Bitcoin oft geschieht und ein riesen Problem darstellt.

Viele Regierungen gehen gegen anonyme Börsen vor. Die EU hat bereits Gesetze aufgesetzt die Kryptowährungen regulieren sollen. Dazu sind seit dem 01.01.2017 Gesetze in Kraft getreten welche der OneCoin noch bevor sie aufgesetzt wurden erfüllte.

6 Kommentare

  • Für Freunde habe ich schon mehrere Onecoin Konten eingerichtet. Das letzte Paket habe ich als Geschenkode gekauft. Das Konto weist unter Account 1.100 Euro die Bezeichnung "Pro Händler" aus. Jedoch erhalte ich keine Token und es kommt nichts in das Mining. Vom Verkäufer des Giftcode habe ich die Antwort erhalten, wenn Onecoin wieder in Deutschland frei wird, dann wird der Split und die Konfertierung automatisch nachgetragen. Können Sie mir dazu eine Erklärung geben. Danke
  • Hey Konrad,
    soweit ich weiß ist es untersagt in Deutschland onecoin zu bewerben. Wenn sie jemand wieder besseren Wissens dazu gebracht hat hier einzusteigen denke ich mal dass das Geld verloren ist. Genaues kann ich dazu aber nicht sagen bitte wenden Sie sich direkt an die Firma.

    Liebe Grüße
  • Warum hier fragen, anstelle sich an jene Person zu wenden, die Sie dazu gebracht hat?
    Es könnte sich auch um Deal Shaker Konten handeln, die Sie eingerichtet haben, jene Plattform, über die mittels OneCoin weltweit tausende Artikel gekauft werden können - teils zu höchst überzogenen Preisen, teils jedoch zu 1:1 Euro-OC-Preisen.

    Allgemein ist meine pers. Vorgangsweise und auch Empfehlung bei allen Problemen:
    Zuerst sich mal dort hin wenden, wo die - vorläufig als solche empfundene - Unzufriedenheit aufgetaucht ist.

    Heißt: Wenn ich unzufrieden damit bin, wie mein Auto repariert wurde, käme auch niemand auf die Idee, zum Friseur zu gehen und sich dort zu beschweren.

    Rundherum gibt es viel Neid, als objektives Wissen dargestellte subjektive Wahrnehmungen etc. etc. etc..
    Ja, es ist angesichts der Fülle an Wissen im www teils extrem schwierig, jene Infos zu bekommen bzw. heraus zu filtern, die möglichst nahe an die "objektive Wahrheit" kommen. Da heißt es einfach: Lernen und möglichst viele Infos selbst rausholen - nicht nur über google, sondern auch über google scholar, google books.

    Infos von verschiedensten Beitreibern miteinander vergleichen, gegeneinander abwägen. Kritisch bleiben und gleichzeitig offen dafür sein, Meinungen zu verändern/anzupassen.

    Erfahrung und Fakt:
    Die meisten Konflikte und Unzufriedenheiten enstehen aus Missverständnissen oder enttäuschen Erwartungen.

    Daher ausnahmslos dort die Lösung herbeizuführen versuchen, wo die Unzufriedenheit oder das Missverständnis auf-/eingetreten ist. Erst danach sorgsam den Kreis der Menschen, wo die Unzufriedenheit/das erlebte Missverständnis hineingetragen wird, erweitern und dabei jene suchen, wo fachliche, als auch menschliche Kompetenz vorhanden ist, die möglicherweise auch kritisch zur eigenen Meinung/Erfahrung ist, jedoch damit die Möglichkeit bietet, einen anderen Blickwinkel zur eigenen Situation einzunehmen.

    Daher: Mein Tipp - so würde ich handeln:
    Zu jener Person - oder deren "Übergeordnete" - gehen, über die ich OC's erworben bzw. die Konten eingerichtet habe.
    Erst dann urteilen, wenn alle Infos tatsächlich auf dem Tisch liegen und sichergestellt ist, dass dies Infos auch so verstanden wurden, wie sie gemeint waren/sind.
  • Das die Bafin dagegen ist und Coins am liebsten ganz verbieten würde liegt doch auf der Hand. Die Banken wollen selbst an den Markt sagen es zwar nicht aber seit wann möchte eine Bank kein Geschäft machen dumm nur das die durch die Hintertür alle Coins gegen fast wertlos getrieben haben. Die Bafin kontrolliert doch nur die Konkurenz der Banken. Selbst während der Finanzkrise wurde nichts getan nur auf dem Papier wurden die Banken und deren Geschäfte mit Derivaten geregelt tatsächlich dürfen die Banken soweiter machen wie bisher und sollte es wieder bergab gehen sind die Steuerzahler gefordert. Die Steuerzahler wollen ja irgendwann ihr Geld zurück dumm nur wenn man mit minen sein Geld erschürft und braucht kein Geld von den Banken mit hohen Zinsrückzahlungen.
    Sollten die Coins gegen null tendieren kaufen die Banken mit Hilfe der EZB alle Coins auf dann kommt die Werbetrommel Coins sind gut für die Altersvorsorge der Finanzminister segnet ab dann muß der Anleger wieder etwas unterschreiben das er aufgeklärt wurde gehts schief wars eben pech.
  • Was bedeutet die eingangs angeführte Info der BaFin nun konkret? Darf man in D nicht mehr für OC und den Dealshaker werben?
    Darf ich dort jetzt keine Firmen mehr ansprechen, damit die ihre Leistungen (Produkte/Waren, Dienstleistungen) zur Gänze oder zum Teil mit OC bezahlen lassen?
    Danke für die Aufklärung und Info, bin echt verwirrt - und verunsichert, ob ich deutsche Geschäftspartner aus dem "realen Wirtschaftsleben" nun ansprechen darf oder nicht und wenn Ja, ob die bei Zusage/Umsetzung ein Problem bekommen könnten aufgrund der obigen Info.
  • Ich bin froh,und dankbar,onelife-onecoin kennen gelernt zu haben,habe es allen meinen Freunden weiter gegeben.Freue mich meine coins schon auszugeben.Es ist Spitze.

Was denkst du?

© 2017 by Framework. Powered by Chimpify.