Strafzinsen: Weshalb ein Bankkonto nicht mehr zeitgemäß sein wird

Strafzinsen: Weshalb ein Bankkonto nicht mehr zeitgemäß sein wird

Die erste bayrische Raiffeisenbank verlangt bereits Strafzinsen für ihre Privatkunden. Damit ist sie jedoch nicht alleine, die deutsche Skatbank aus Thüringen verlangt ähnliche Strafzinsen.

Strafzinsen: Weshalb ein Bankkonto nicht mehr zeitgemäß ist

Die deutsche Bank verlangt bereits für Firmenkunden 0,4 Prozent Strafzins - welche Banken selbst an die EZB zahlen müssen.  Dabei ist der Strafzins-Trend langsam im Privatkundensektor angekommen. Ob sich dies auf mehr Banken ausweiten wird steht bis jetzt noch in den Sternen, jedoch gibt es bereits einige Banken die den Negativzins für Privatkunden anwenden.

Die Raiffeisenbank Gmund, mit ihren 6 Filialen rund um den Tegernsee, belegt die Giro- und Tagesgeldkonten ihrer Kunden über 100.000 € mit Negativzinsen.

Bei der Volks- und Raiffeisenbank Niederschlesien zahlen Neukunden bereits ab dem ersten gesparten Euro. Bei bis zu 25.000 € muss man monatlich 5 € Gebühren entrichten, maximal sollen jedoch nur 50 € verlangt werden.

Die meisten Banken in Deutschland reagierten bisher mit der Abschaffung kostenloser Girokonten und mit Erhöhungen der Gebühren auf die schwierige wirtschaftliche Entwicklung.

Bei 0,1 Prozent Zinsen bedeuten diese Vorgehen ein fettes Minus für die meisten Sparer.

Wir haben alle Großanleger gezielt angeschrieben und ihnen empfohlen sich Gedanken zu machen -Vorstandsmitglied Raiffeisenbank Gmund Josef Paul

Wir wollen Kunden zu "alternativen Anlagen" bewegen hieß es weiter - ob der Schuss nach hinten losgeht?

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Strafzinsen bedeuten verderbliches Geld

Manche Ökonomen befürworten das fließende bzw. verderbliche Geld. Dies würde den Charakter des Geldes als Tauschmittel unterstreichen und fördern - wie Milch gegen Kartoffeln.

Da durch die Negativzinsen (quasi das verderbliche Geld), Banken Schwierigkeiten haben Gewinne zu machen, rechtfertigt dies eine Nutzungs- oder Abnutzungsgebühr der Konten für die Bank.

Aber dadurch wird unserem Geld eine essenzielle Funktion beraubt: Die Möglichkeit es aufzubewahren.

Tausch und Gegentausch muss auch zeitlich versetzt, ohne Verlust, möglich sein. Wer Geld spart um es später für jährliche Zahlung wie Wasser, Versicherung und Strom o.ä. zu nutzen sollte dabei nicht bestraft werden.


Strafzinsen und Inflation sind eine gefährliche Mischung

Durch die permanente Geldentwertung - Inflation - haben wir neben dem Strafzins eine zusätzliche "Abzinsung" der staatlichen Währungen. Die Inflation lässt unbewusst das Bargeld weniger werden, auch wenn sich beim direkten bezahlen der Nominalwert nicht verändert.

Zur Zeit wird von der Politik mit diesem Vorgehen der ohnehin schon hohe Konsumrausch weiter gefördert. Das Grundbedürfnis - Geldstabilität - wird jedoch von Banken und Politik mit dem Fiatgeld nicht gestützt. Die Kaufkraft des Papiergeldes rauscht weiter in den Keller, wobei die Kaufkraft digitaler Währungen gerade einen profitablen Aufschwung erfährt.

Das Konto der Zukunft mit kryptischer Währung

Marktkapitalisierung September 2017

Der erste Vorteil den kryptische Währungen gegenüber Banken haben, ist dass sie keine oder nur wenige Mitarbeiter bezahlen müssen. Es gibt hier keine bis geringe Gebühren bei der Sendung von Geld und so gut wie überall kann man sich ein kostenfreies Konto erstellen.

Darüber hinaus ist man seine eigene Bank. Das Geld ist grenzübergreifend ohne Einschränkungen portabel, sowohl in digitaler als auch in physischer Form - z.B. durch einen USB-Stick.

Kryptisches Geld ist auch dabei liquider zu werden. Neben dem Rücktausch in staatliches Geld lassen sich mehr und mehr Waren und Dienstleistungen mit kryptischem Geld bezahlen.

Ein weiterer spannender Punkt ist die Transparenz welche die neue Art von Währung bietet. Durch die sogenannte Blockchain ist für jeden öffentlich wie viel Geld sich im Umlauf befindet. Transaktionen können im öffentlichen Hauptbuch nachvollzogen werden und keine Münze kann durch die Gesetze der Mathematik künstlich hinzugefügt werden oder das System verlassen.

Da digitales Geld endlich ist - nur eine bestimmte Anzahl an einzelnen Einheiten sind erlaubt - spricht man auch von inflationsgeschützter Währung. Durch das begrenzte Volumen und der aktuell steigenden Nachfrage sind Bitcoin, Ethereum, Dash und Co. zurzeit hoch profitabel.

Da selbst Banken die Technologie hinter der Kryptowährung erforschen und einsetzen wollen, liegt es an jedem selbst welche Währung man früher oder später nutzen möchte. Fakt ist jedoch eins: Kryptowährungen sind keine Außenseiter mehr und wir alle werden früher oder später diese neue Art von Währung nutzen.

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