So schützen Sie Ihr Geld vor der Euro-Krise

So schützen Sie Ihr Geld vor der Euro-Krise

Niemand weiß wann die nächste Krise kommt. Großinvestoren sind bestimmt schon auf einen Euro-Kollaps vorbereitet, dies bewerkstelligen sie meist mit einer großen Diversifikation ihres Vermögens.  Man kann zwar auf das Beste hoffen, sollte sich jedoch auf das Schlimmste vorbereiten. Die Vermögensberatungsgesellschaft Meag arbeitet schon seit langem an Strategien um den Eurocrash zu überstehen. Doch was kann der kleine Sparer tun um sein Vermögen zu schützen ohne in zig-verschiedene Anlageklassen zu investieren?

Selbst wenn die Medien immer weniger über die europäische Staatsschuldenkrise berichten, heißt das noch lange nicht dass diese an Europa vorbeigezogen ist. Damals war ich noch zu jung um mich beispielsweise mit dem Plakat der CDU, welches 1999 die Runde machte, auseinander zu setzen. Heute weiß ich jedoch dass die Politik sich nicht unbedingt an die Verträge hält und dass unser Währungssystem "alternativlos" ist möchte ich jedoch nicht behaupten.

cdu plakat euro 1999

Die Politik hält am Euro trotz Euro-Krise fest

Die Politik möchte den Euro mit allen Mitteln erhalten. Mit dem Bargeldverbot wird den Bürgern die Nutzung eines Bankkontos quasi aufgedrängt was an sich nicht allzu schlecht ist. Wer jedoch etwas tiefer blickt wird erkennen, dass durch die § 866 und 867 der Zivilprozessordnung den Bürgern in die Taschen gegriffen werden darf und durch den § 89 Versicherungsaufsichtsgesetz kann von heute auf morgen jede Versicherung nur noch so viel Wert sein, wie das Papier auf dem sie gedruckt wurde.

Der Steuerzahler soll entlastet werden, denn bisher wurden mit dem Bail-out Verfahren marode Banken durch "Rettungspakete" aus der Steuerkasse finanziert. Mit dem Bail-in Verfahren (in Italien bereits angewendet) wird nun der Steuerzahler entlastet. Was jedoch im Klartext bedeutet, dass spätestens beim nächsten Kollaps oder einer Krise ihrer Bank, jeder mit dem Bail-in Verfahren dazu gezwungen werden kann, als Aktionär und Gläubiger - also auch als Anleger und Sparer - sein Vermögen zur Rettung der maroden Bank zur Verfügung zustellen. Wehren können Sie sich dann dagegen nicht mehr. 

Diversifikation ist das A & O

Es gibt leider nun mal nicht DAS Anlageprodukt, welches immer und dauerhaft positiv funktioniert. Man sollte also sein Vermögen streuen um dieses zu sichern. Es ist jedoch nicht genug nur die Basisinformationen und den Namen seines gewählten Anlageproduktes zu kennen. Auch wenn es schwierig ist detaillierte Informationen zu sammeln, sollte man  stehts versuchen die "Kontrolle" über sein Portfolio zu besitzen. Wer sich auf andere verlässt wird irgendwann "verwaltet" bzw. "gemanaged". Manager handeln nicht immer in ihrem Interesse sondern für das Unternehmen in dem sie angestellt sind. Entscheiden sie also sorgfältig von wem Sie ihr Vermögen verwalten lassen. Überlegen Sie also bevor Sie eine Investition tätigen ob Sie das investierte Geld bald wieder benötigen, langfristig sparen wollen oder das Geld einfach nur spekulativ anlegen.

Hier eine kleine Übersicht zu möglicher Anlageklassen:

Traditionell: Alternativ:
-Stocks
 -Hedgefonds
-Bonds 
-Immobilien
-Investmentfonds
-private Dividendenpapiere
-Währungsmarkt

-Managedfonds

-kryptische Währungen


Wirtschaftsg  ter

Staatliche Währungen:

Es kann Sinn machen sich Währungen außerhalb der Eurozone anzuschaffen. Jedoch kann man mit einem Währungskonto nicht zahlen, da dies ein reines Anlageprodukt darstellt. Es macht auch meiner Meinung nach keinen Sinn sich US-Dollar, oder Schweizerfranken anzuschaffen. Die US-Amerikaner sind mit über 840 Billionen $ verschuldet, was der Weltleitwährung nicht zugute kommt!

Die Schweizer Eidgenossen besitzen bis dato noch einen Vorrat an über 500 Milliarden €, weshalb ich von dieser Währung auch abraten würde. Sollten Sie sich für eine staatliche Währung entscheiden, empfehle ich wenig verschuldete Staaten zu wählen wie beispielsweise Norwegen.

Edelmetalle:

Gold ist die älteste Währung der Welt, ihr Wert stieg in den letzten 10 Jahren stetig an und 2011 wurde sogar der Rekordwert von über 1900 $ pro Feinunze erreicht. Gold sollte man als eine Art Versicherung sehen, wer es zu Hause lagert kann es immer für einen Tauschhandel (selbst in Krisenzeiten) verwenden. Gold wird seit Jahrtausenden ein Wert zugeschrieben. Viele äußern dass Gold weniger interessant ist, da es nicht in der Industrie genutzt wird, Silber wird jedoch auf über 500 verschiedene Arten in der Industrie gebraucht. Hier liegt es wieder an ihnen zu entscheiden. Zum Goldverbot möchte ich noch einmal etwas erwähnen, dies ist in fast allen europäischen Ländern und in Amerika schon des öfteren durchgesetzt worden. In Deutschland z.B. von 1923-1955, mit Einschränkungen darüber hinaus, in Amerika 1933 und 1974. Wer sich dazu einen kompletten Überblick verschaffen möchte empfehle ich Wikipedia. Selbst Indien hat ein Goldverbot seit 2016.

Grund und Boden:

Ein Stück Erde ist wohl das - neben Gold - am längsten für uns Menschen mit Wert belegte Gut. Hohe Gewinne sollte man beim Erwerb einer Fläche nicht erwarten, jedoch wird Grund und Boden auch noch nach einer Krise sicherlich ein Wert zugeschrieben.

Immobilen:

Hier rate ich eher auf Mieteinnahmen zu setzen, denn auf Immobilienfonds. Wenn Sie die Immobilie selbst besitzen haben Sie stets im Überblick was passiert, welche Einnahmen sie erzielen und was ihre Immobilie wert ist. Somit gehen  Sie Immobilienblasen aus dem Weg.

Staatsanleihen:

Wer es wagen möchte kann auf die Rückkehr der D-Mark hoffen und sich deutsche Staatsanleihen kaufen. Doch werden Sie Ihr Vermögen durch die hohe Inflation und die geringe Rendite von knapp 1,5 € mit dieser Anlageform eher zerstören. Bei einem Zusammenbruch der Eurozone würde zwar jeder deutsche Staatspapiere kaufen wollen und der Kurs dafür würde steigen, doch wenn die Politik ständig mit Tricks und Kniffen den Euro zusammenhält, werden Sie mit dieser Anlage wahrscheinlich nicht glücklich.

Sollten Sie sich doch dafür entscheiden rate ich auch hier zu weniger verschuldete Staaten. Unglaublicherweise würde hier sogar Mexiko infrage kommen, zwar hat Mexiko unter anderem mit Drogenproblemen zu kämpfen, aber die Mexikaner haben gemessen am BIP pro Kopf die Hälfte an Schulden wie Deutschland.

 Aktien:

Wer sich direkt für Aktien interessiert sollte auch hier stets Zeit haben sich zu informieren und zu beobachten. Das Geschäftsmodell des gewählten Unternehmens zu kennen ist ein Muss um die möglichen Entwicklungen bewerten zu können! Wählen Sie, um sich vor einem Euro-Kollaps zu schützen, am besten eine Aktie in einer fremden Währung.

Experten empfehlen hier meist Substanzwerte wie: Coca-Cola, Syngenta, Roche, Givaudan aus der Schweiz und den USA. Wenn die fremde Währung nun aufwertet und der Kurs steigt ist das für Sie optimal. Man sollte jedoch beachten, wenn der Euro auseinander bricht oder in eine weitere Krise stürzt, dass dann die Aktienmärkte einbrechen werden und durch diesen Schock ein Kursverlust zu erwarten ist.

Wer in dem Umfeld keine Aktien hat ist ein Spekulant, er setzt auf einen Fortbestand des Systems so wie es heute ist!
-Michael Reuss von Huber, Reuss & Kollgen

Virtuelles Geld oder Kryptowährung:

Kryptisches Geld agiert unabhängig vom Staaten- und Bankensystem und sollte der große Euro Kollaps kommen, werden Bitcoin, Ethereum und Co. mit Sicherheit einen immensen Wertzuwachs erfahren. Inflation ist durch die begrenzte Anzahl an Münzen für diese Art von Zahlungsmittel ausgeschlossen. Leider haben bisher viel zu wenige Menschen die großartige Möglichkeit die im kryptischen Geld steckt noch nicht erkannt. Das Netzwerk Bitcoin hat in seiner Geschichte eine unglaubliche Wertentwicklung erfahren, das 

Bitcoin und Ethereum ist aktuell mein persönlicher Favorit als Anlageform.

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Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und ist nicht als Empfehlung für eine bestimmte Anlage-Entscheidung aufzufassen. Bitte betrachten sie diesen Artikel als Informationsmaterial. Wichtig ist nochmal zu sagen, dass man nicht auf nur ein Pferd setzten sollte - kluge Anleger streuen ihr Vermögen um sich vor einer finanziellen Krise zu schützen.

Ich hoffe Sie können einige nützlich Informationen aus diesem Artikel für Ihr Portfolio herauspicken. Wenn Sie sich für Bitcoins und oder andere Kryptowährungen interessieren können Sie uns jederzeit kontaktieren. 

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