EU-Kommission will Bitcoin stärker kontrollieren

EU-Kommission will Bitcoin stärker kontrollieren

Mit dem Vorwand Terror-Finanzierungen einzudämmen möchte die EU-Kommission künftig den Bitcoin strenger kontrollieren. Auch Prepaid-Karten sollen weiter eingeschränkt werden.

Bitcoins dunkle Seite soll eingedämmt werden

"Wir müssen die Terroristen von ihren Finanzquellen abschneiden... 
Ich werde striktere Transparenzregeln vorschlagen, um unseren Kampf gegen Geldwäsche und Steuerflucht voranzutreiben"
- Věra Jourová, EU-Justizkommissarin 

Da Bitcoin für vielerlei illegaler Aktivitäten weltweit genutzt wird, möchte die EU-Kommission Bitcoin künftig strenger kontrollieren. Mit strikten gesetzten sollen nun Jeldwäsche, Steuerhinterziehung und Terror Finanzierungen erschwert oder unmöglich gemacht werden. 

"Wir werden dafür striktere Gesetze im Bezug auf virtuelle Währungen sowie Prepaid-Karten auf den Tisch legen"
- Věra Jourová

Die Kommission verlangt von Handelsplattformen der kryptischen Währung strengere Kontrollen durchzuführen. Wer zurzeit den Bitcoin nutzt ist zu 100 % anonym und die Spuren können leicht verwischt werden. Doch wer in Zukunft Bitcoins in staatliches Geld umtauscht, soll nicht länger unbekannt bleiben können. 

Nicht nur dem Bitcoin geht es an den Kragen

Doch nicht nur der Bitcoin soll strenger kontrolliert werden, auch den Handy-Prepaid-Karten sind von den kommenden Gesetzen betroffen. 

Prepaid-Karten ohne Identifikationmöglichkeit des Nutzers sollen nur noch mit maximal 150 € aufladbar sein. Bisher konnte man diese Karten bis zu 250 € aufladen.

Ob mit diesen Maßnahmen die Politik dem Terror die Finanzströme abschneiden kann ist fraglich. 

Know Your Customer

Das die Politik früher oder später solche Gesetze für kryptische Währung aufsetzt konnte man im Voraus schon erahnen. Die Anonymität bzw. die Pseudonymität des Bitcoins musste früher oder später eingeschränkt werden um illegale Aktivitäten einzudämmen. In wie weit Bitcoins jedoch für illegales genutzt wird bleibt ungewiss.

Nicht jede kryptische Währung tritt in dieser Form auf. Das digitale Geld Namens OneCoin setzt auf Transparenz und lässt nicht nur ihre Blockchain von unabhängigen Finanzinstitutionen prüfen, sondern speichert in der zukünftigen Blockchain zusätzlich die KYC-Dokumente.

KYC bedeutet Know-Your-Customer (kenne deinen Kunden). Dieses Verfahren ist bei Banken, Versicherungen und anderen Finanzinstitutionen gang und gebe.

OneCoin möchte mit dieser vorausplanenden Arbeit die Transparenz von Kryptowährungen als dessen Finanzkultur etablieren. Durch proaktiver Arbeit mit Regierungsinstitutionen und Entscheidungsträgern möchte OneCoin der Industrie helfen, eine bessere Regulierung zu erreichen.

Doch der OneCoin wird noch zentral verwaltet was bei Bitcoin nicht der Fall ist. Hier müssen die einzelnen Börsen und Walletanbieter reagieren. Mit dem richtigen Wallet kann man zwar seine Werte vor den neugierigen Augen der etablierten Finanz- und Politmacht schützen, wenn es jedoch um den Austausch von Kryptowährungen in Fiatgeld geht wird man nur durch den austausch von Kryptowährung zu Bargeld seine Werte geheim halten können.

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