Der weltweite Währungskrieg

Der weltweite Währungskrieg

Am Angang des Jahres 2016 haben wir alle mitbekommen, wie der Dax schwächelte. Dirk Müller, Mister Dax meinte sogar: "Das Börsenjahr 2016 wird ein Ritt auf der Rasierklinge". Im Fordergrund können wir den China-Crash/Krise und das Ölpreistief erkennen. Der Ölpreis sinkt durch das Franking in den USA und durch die aufgehobenen Sanktionen gegen den Iran. Doch im Hintergrund braut sich eine weitaus größere Gefahr zusammen: Ein Währungskrieg mit weltweiten folgen.

Währungskrieg oder weltweite Krise?

Japan und der Yen:
War der Yen 2012 noch rund 1,28 US-Cent wert, ist er nun nur noch 0,89 US-Cent wert. Ohne Wirkung versucht die Japanische Regierung dadurch die Konjunktur anzukurbeln.

China und der Renminbi:
Wenn China in eine Krise gerät wirkt sich das auf die gesamte Weltwirtschaft aus. Viele westliche Firmen produzieren in China und bangen nun um ihre Absätze. China hat auf seinen Markt eine Art Aktienblase geschaffen. Denn die letzten Jahre bewegte China die Ottonormalverbraucher dazu in chinesische Aktien zu investieren. China hat sich von dem US-Dollar abgekoppelt und verkauft weiterhin Devisen um den Kurs zu stabilisieren. Doch der chinesische Markt war anscheinend nicht gefestigt und wollte nicht wie die chinesische Regierung.

Russland und der Rubel:
Trotz des niedrigen Ölpreises ist der Rubel so niedrig wie nie. Lag der Rubel jahrelang bei knapp 4 US-Cent, hat er einen aktuellen Wert von nur 1,32 US-Cent.

Großbritannien und der Pfund:
Auch das britische Pfund gerät in Mitleidenschaft. Mitte 2014 war das Pfund noch 1,70 US-Dollar Wert, nun ist es bei 1,41 US-Dollar. Am 23. Juni 2016 werden die Briten über den Verbleib  in der EU abstimmen. Dieser Umstand sorgt für Panik in der Wirtschaft und lässt den Pfund weiter abwerten.

Update: Im Junie zog der Bitcoin Preis nach dem Brexit deutlich an. Kryptowährungen sind also ein nicht zu vernachlässigender Wert speicher auch wenn die Volatilität sehr groß ist.

Europa und der Euro:
Der Euro hält sich weiterhin mit 1,10 US-Dollar über der Weltleitwährung US-Dollar. Durch die Politik der EZB wird sich dieser Wert weiterhin tief gehalten.

USA und deren Dollar:
Die FED macht den Dollar der US-Amerikaner, die mit 840 Billionen Dollar verschuldet sind, unnötig stark. Zwar hat die FED den Leitzins im Dezember erhöht, weiter Erhöhungen bleiben jedoch allen Anschein nach aus.

Eigentlich versuchen Regierungen durch abwerten der eigenen Währung die Wirtschaft des eigenen Landes anzukurbeln, da die Exportgüter für das Ausland billiger werden. Dies funktioniert aber leider nicht, wenn zu viele Länder ihre Währung abwerten. Im Gegenteil, die gesamte Weltwirtschaft leidet unter der ständigen Abwertung. Sind wir bereits in einem Währungskrieg?

Man muss nicht weit in die Vergangenheit sehen um mahnende Worte zu finden. Der ehemalige EZB-Präsident Ottmar Issing warnte vor anderthalb Jahren:

„Die Länder, die vor Gründung der Währungsunion immer wieder gegenüber der D-Mark abgewertet haben, haben den Vorteil regelmäßig rasch wieder verspielt."
Wirtschaftskrise1930


Währungskrieg: Die 1930er Jahre, ein böses Omen

Ein Blick in die 1930er Jahre zeigt was uns allen blühen könnte. Nachdem der Goldstandart aufgelöst wurde, werteten die Länder ihre Währungen ab.

Allen voran die USA und England nutzen die Geldentwertung als wirtschaftliche Waffe um ausländische Produkte vom eigenen Markt fern zu halten. Deutschland, das sehr stark vom Export abhängig war und bis heute ist, exportierte immer weniger. Der Währungskrieg war neben den Reparationszahlungen ein weiter schlag auf Deutschlands Wirtschaft.

Diese Politik - wirtschaftlichen Kriegsgründe - der Geldentwertung wurde damals "Beggar-my-neigbour-policy" genannt. Frei übersetzt: "Mach meinen Nachbarn zum Bettler -Politik".

Die Volkswirtschaften versanken durch diesen Währungskrieg in eine Depression. Massenarbeitslosigkeit und Armut waren nur Teilfolgen des Krieges.

Deutschland ging einen Sonderweg.

Man schloss zweiseitige Verträge in Südosteuropa, den nahen Osten und Südamerika. Insgesamt waren es 25 Devisen schwache Staaten die Verträge mit Deutschland schlossen.

Die Verträge besagten, dass künftig Waren gegen Waren getauscht werden.

Beispielsweise Linsen aus Chile gegen Lokomotiven aus Deutschland - ein Devisenloser Außenhandel.

USA, Großbritannien und Frankreich verloren dadurch große Marktanteile, da die Devisen schwachen Länder verständlicherweise mit Deutschland handel betrieben.

Monatlich wurde Wert gegen Wert verrechnet, ohne Zinsen, ohne Vorfinanzierung mit staatlichen Geld. Diese Art von Handel war vom Bankensystem unabhängig weshalb diese nicht mitverdienen konnten. Kryptisches Geld kann man auf ähnliche weise betrachten.

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Das bedeutet nicht, dass es deshalb wieder zu einem Krieg oder Waffenkonflikten zwischen Staaten aus wirtschaftlichen Gründen kommt (Ok ganz ehrlich das haben wir schon - vielleicht jedoch nur meine Meinung - aber Amerika macht den Krieg im Nahen Osten "auch" wegen Öl und damit die Staaten kein Wirtschaftsbündnis errichten können. Der Krieg auf der Krim hat mit Verträgen amerikanischer Firmen mit der neuen Regierung der Ukraine zu tun, wie kam es nochmal zum stürz der alten Regierung?...).

Der weltweite Währungskrieg belastet die Bürger der Staaten und wird auf deren Rücken ausgetragen.

Die Zentralbanken

Die Macht über eine Währung eines Landes halten die Zentralbanken inne. Es gibt nur noch zwei Staaten auf dieser Erde, die keine Zentralbank besitzen. Nordkorea und Kuba.

Alle anderen Staaten besitzen Zentralbanken die der Rothschild Familie gehören.

Das sind über 165 Länder! Russland möchte unter der Führung von Putin die Zentralbank und den Rubel verstaatlichen. Ob Russland das bewerkstelligen kann oder vorher vom Rothschild-Kartell auf die Finger bekommt wird die Zukunft zeigen. 

Die Zukunft der Währungen?

Ob die Zentralbanken der Welt in dieser Sache zusammenarbeiten und der "Währungskrieg" abgestimmt ist kann ich nicht sagen.

Ich ahne jedoch, dass mit dem Bargeldverbot - welches 2018 komplett durchgesetzt werden soll - Banken die volle Kontrolle über unser erarbeitetes Geld besitzen. Die Politik kann dann mit Negativzinsen und weit ausgefalleneren Ideen uns völlig legal enteignen um Systeme, Banken, den Euro oder sonstiges zu retten.

In Italien wurde das Bail-in Verfahren 2015 zur Rettung einer Bank zu lasten der Sparer und Anleger (nicht des Steuerzahlers) bereits angewendet. Man muss nicht Lokomotiven gegen Linsen tauschen. Wer Szenarien wie am 13. Juli 1931 entgehen möchte, an dem alle Banken geschlossen wurden und niemand mehr an sein Geld kam, der sollte sich nach kryptischen Währungen als alternative Lösung umsehen.

Kryptische Währungen sind zinsfrei, sind nur begrenzt verfügbar was eine Inflation, oder Hyperinflation der 1930er unmöglich macht.

Diese Art von Währung kann - wie eine E-mail - direkt von Mensch zu Mensch übertragen werden. Ihr Konto kann niemals eingefroren werden. Bei kryptischen Währungen gibt es keinen Bank-Run, bei dem die Banken plötzlich kein Bargeld mehr zum ausgeben übrig haben.

Sie haben 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche die volle Kontrolle über ihr Vermögen.

Kryptische Währungen wie Bitcoin sind unabhängig von der Weltwirtschaft und können von Regierungen nicht kontrolliert werden. Regierungen können kryptisches Geld lediglich regulieren, ein direktes eingreifen ist nicht möglich!

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2 Kommentare

  • Guter Artikel! Sehe es auch so. Nur eines vergessen, dass letztes Jahr von der Bundesregierung empfohlen wurde, Lebensmittel zu horten, für den 2018 bevorstehenden "Bankrun" und Panikkäufen. Ja sogar vllt etwas größeres.

    Wir werden sehen.
  • Hey Pedro,

    Danke nochmal für den Tipp das hat wirklich im Artikel noch gefehlt. Ich bin gespannt was die Zukunft bringt. Das Bankgeheimnis wurde ja aufgehoben und ein Gesetz wurde verabschiedet welches es erlaubt Konten einzufrieren.

    Die Machtelite scheint alles daran zu setzen dass das Geld im Bankensystem bleibt um dies zu retten und am Leben erhalten zu können.

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