Das Währungssystem Teil 3 - Dax und Zinsen

Das Währungssystem Teil 3 - Dax und Zinsen

Im letzten Teil über das Währungssystem haben wir erfahren, dass man kein Wirtschaftswachstum braucht. Die Wirtschaft muss lediglich die Bedürfnisse der Menschen befriedigen. Wirtschaftswachstum ist kein Allheilmittel. Die Arbeitslosigkeit ist objektiv Betrachtet ein Fortschritt für die Menschheit. Leider denken die Menschen das arbeiten und Einkommen das Gleiche ist. Deshalb ist auch Wirtschaftswachstum notwendig, jeder soll arbeiten, egal wie sinnlos die Tätigkeit auch ist.

Die Geldmenge in einem Währungssystem muss sich anpassen

Wir benötigen eine Geldmenge die sich an das Bruttoinlandsprodukt anpasst. Anders als ein psysisches Maß wie Meter, der strickt ist, brauchen wir in einem Währungssystem einen organischen Prozess. In unserer Welt ändert sich viel und das immer schneller. Wenn wir mit Geld vernünftig Leben wollen, sollte sich die Geldmenge auch an der Entwicklung der Gesellschaft richten. Das soll heißen, dass sich die Geldmenge an die Realität der Wirtschaft anpasst, nicht das wir die Geldmenge für getürktes Wachstum missbrauchen. 

 Steigt die Geldmenge, aber die Waren und Dienstleistungen im Gegensatz dazu nicht, dann würden die Preise steigen. Es wird zu viel Geld auf zu wenig Waren aufgeteilt. 

Wenn sich also die Geldmenge an die Wirtschaft anpassen würde, wäre die Inflation passe. Man hätte ein, für allezeit identisches Preisniveau. Die Parallele, Geldmenge Waren und Dienstleistungen wäre immer gleichbleibend. Natürlich würden sich die Preise dann trotzdem an Angebot und Nachfrage festhalten. Wenn eine große Nachfrage an dem Bau von Häusern besteht, werden Preise für Baumaterialien steigen, dafür wird vielleicht Brot billiger. Man würde an den Preisen erkennen, was wenig vorhanden und was viel vorhanden ist. Geld würde wieder den Menschen dienen und für ihn entstehen, nicht für die Wirtschaft.

Was ist der DAX?

Der DAX spiegelt die 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen wider. Andreas Popp bezeichnet diese jedoch als "Banken", da sie reine Kapital Sammelbecken sind. Nur, dass Siemens z.B. noch eine angeschlossene Produktion besitzt.

Herr Popp vergleicht den Dax mit einer Intensivstation:

Es liegen 30 präfinal Patienten, da sich das Währungssystem durch die Exponentialfunktion des Geldes verabschiedet, auf der Intensivstation.

Der Chefarzt lässt die Patienten von der Krankenschwester (hoffentlich ist sie gut) untersuchen/Fiber messen.

Es gibt ein paar Patienten mit geringen Beschwerden, diese haben 37 Grad Fieber.

Die anderen sind sehr krank und haben 41 - 55 Grad Fieber, zwei sind gestorben, hier misst man 17 - 19 Grad. Die Krankenschwester gibt nun dem Chefarzt den Durchschnittswert der Patienten, 37 Grad durch. 

Also alles im grünen Bereich. Diese Ziffer wird uns als DAX verkauft, zu besten Sendezeit, damit gebildete Menschen denken sie bekommen etwas wichtiges mit. 

Der Zins

Der Zins wurde in fast allen Religionen, ursprünglich verboten. Doch was ist der Zins?

Ist es ein Geld Vermehrungssystem oder eine Risikoprämie für Anleger und Sparer?
Bei einem Darlehensvertrag über die Bank erhält Maxmustermann die Summe des Darlehens, muss darauf Zinsen und Tilgung zurück zahlen. Die schreibt in ihre Bilanz eine Forderung, für Max Mustermann in höhe von 100.000 € auf die Aktivseite. Die Bilanzsumme erhöht sich auf 100.000 €. Dies muss jedoch auf der Passivseite als Verbindlichkeit auch geschehen. 

Doch nun kommt der Fehler im System. Es entsteht ein Loch.

Die 100.000 € wurden durch die Giralgeldschöpfung generiert. Max Mustermann zahlt 5 % Zinsen + 2 % Tilgung. Das entspricht 7 %.

Am Ende des ersten Jahres überweist Max Mustermann also 7.000 €.

Es werden jedoch nur 2 % sprich 2.000 € abgerechnet. Die Schuld von Hr. Mustermann liegt nun bei 98.000 €.

Die restlichen 5 % sind der Gewinn der Bank. 

Das Problem ist das das bei der Erstellung des Darlehens über 100.000 € die Zinsen nicht geschaffen wurden!

Wo soll man also die 5 % hernehmen?

Die 2 % kommen aus der Zeit vor dem Kredit als die Geldmenge um 100.000 € kleiner war. 

Genau hier liegt die Umverteilung von Bürger auf (Privat-) Banken. Von arm auf reich. Und da die FED die Rechte auf die Weltleitwährung besitzt bekommen die Menschen die diese besitzen am meisten davon ab. 

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Ist der Zins in einen neuen Währungssystem denkbar?

Der Zins muss als Kostenfaktor angesehen werden. Denn da wir ein Bruttoinlandsprodukt haben sollte das Geld stets im Umlauf sein. Wenn die Menschen das Geld hörten, ist zuwenig Geld im Wirtschaftskreislauf und eine künstliche Deflation entsteht. 

Damit die Menschen das Geld also benutzen, sollten diese mit einer Umlaufgebühr belegt werden. Doch keine Angst, hier soll ihnen nichts weggenommen werden. Man kann diese "Gebühren" - vielleicht ist hier auch die Absicht des Negativzins zu erkennen - umgehen. 

Man gibt den Menschen, die einen Kredit brauchen - für wunderbare Ideen wie Alternative- oder freie Energie - einen persönlichen Kredit, da Lobbyisten und andere "Monopolmächte" eine Geldvergabe nicht zulassen. 

Wenn Herrn Mustermanns Vermögen auf der Bank durch Gebühren bedroht ist, sucht er sich Menschen, die durch seinen Kredit praktisch die Umlaufgebühren übernehmen. 

Plötzlich würden sich Kreditnehmer und Kreditgeber auf einer Augenhöhe treffen.

Wer heute in die Bank geht und einen Kredit aufnehmen möchte tritt als Bettler auf.

Wenn Hr. Mustermann einen Kredit von 10.000 € beantragen will, wird er gefragt welche Sicherheiten er zu bieten hat. Wenn Hr. Mustermann keine Sicherheiten hat wird er ausgelacht. Wir sollen aber an die Sicherheit eines nicht vertrauenswürdigen Geldsystem  glauben.

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